Karfreitag

Der Karfreitag ist einer der höchsten Feiertage der evangelischen Christen und einer der traurigsten. Der Name leitet sich von dem altdeutschen Wort "kara" gleich "weinen" und "klagen" ab. Am Karfreitag ist Christus gekreuzigt worden.

Die vier Evangelien erzählen, dass der jüdische Hohe Rat bei Sonnenaufgang über Jesus richten will. Der römische Statthalter Pontius Pilatus zweifelt offenbar an der Schuld Jesu, verurteilt ihn aber dennoch zum Tode. Um die "dritte Stunde" nach Sonnenaufgang, also gegen 9.00 Uhr wird Jesus von römischen Soldaten auf dem Berg Golgatha gekreuzigt.

Am Mittag verfinstert sich die Sonne bis zur neunten Stunde, also gegen 15.00 Uhr. Zu dieser Todesstunde Jesu wird in vielen Gemeinden eine Andacht gehalten: ohne Glockgeläut, ohne Orgel und ohne Altarschmuck - oft aber mit der Feier des Abendmahles.

Doch der Tod Jesu soll nicht das letzte Wort haben. Am dritten Tag, so berichtet die Bibel wird er auferstehen, zum Osterfest. Doch zu Karfreitag gilt es zunächst, Tod und Leiden auszuhalten. In der tröstlichen Gewissheit: Gott teilt unser Sterben und unsere Schmerzen.



 


 

Gemeindesuche


 

zum Artikel: Herder-Förderpreis: Glaube und Erfahrung. Christlicher Glaube ist erfahrbar

 

Aktuelles

 

Mai 21 Pfingstmontag
Weimar, Mo. 21.05.18
Mai 21 KONZERT ZUM MÜHLENTAG
Kromsdorf, Mo. 21.05.18
17:00 Uhr bis 18:30 Uhr
Mai 21 TIEFURTER MONTAGSMUSIKEN
Weimar, Mo. 21.05.18
18:00 Uhr bis 18:45 Uhr
Mai 21 Tiefurter Montagsmusiken
Tiefurt, Mo. 21.05.18
18:00 Uhr bis 18:45 Uhr
Mai 26 Trinitatis
Weimar, Sa. 26.05.18

 

Losung & Lehrtext

21.05.2018
Wer dem Geringen Gewalt tut, lästert dessen Schöpfer. Eure Güte lasst kund sein allen Menschen! Der Herr ist nahe!
Sprüche 14,31 Philipper 4,5

© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine www.ebu.de.
Weitere Informationen finden sie hier. Herrnhuter Losungen