Himmelfahrt

Die Himmelfahrt Christi ist heute vielen Menschen schwer begreiflich. Die vier Evangelien erzählen, dass 40 Tage nach Ostern der auferstandene Christus vor den Augen seiner Jünger auf einer Wolke in den Himmel fährt. Dabei geht es jedoch nicht um ein wunderbares Spektakel. Die Geschichte sagt: Jesus bleibt nicht im Tod, er ist bei Gott. Er lebt.

Um dies vorstellbar zu machen, entstehen im Mittelalter viele Bräuche: Wolken aus Weihrauch werden zum Himmel, zumindest zur Kirchendecke geschickt. Oder eine Christusfigur wird durch die Decke nach oben gezogen. Anschließend wird ein Teufel hinabgeworfen, der von der Gemeinde zerrissen wird: Zeichen dafür, dass Tod und Teufel endgültig überwunden sind.

Heute geht es in den Kirchen ruhiger zu. Viele Gottesdienste finden unter freiem Himmel statt. Sie erinnern an das wandernde Gottesvolk, das sozusagen unterwegs ist gen Himmel.

Vielerorts wird inzwischen eher der Vatertag gefeiert: Ein weltlicher Feiertag aus Amerika, der etwa ab 1930 in Deutschland am Himmelfahrtstag begangen wird.

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zum Artikel: Herder-Förderpreis: Glaube und Erfahrung. Christlicher Glaube ist erfahrbar

 

Aktuelles

 

Sep 28 „GÜLDENER HERBST“
Weimar, Fr. 28.09.18
19:30 Uhr bis 21:00 Uhr
Sep 30 18. Sonntag nach Trinitatis
Weimar, So. 30.09.18
10:00 Uhr bis 11:00 Uhr
Sep 30 18. Sonntag nach Trinitatis
Weimar, So. 30.09.18
10:00 Uhr bis 11:00 Uhr
Sep 30 MUSIKALISCHER GOTTESDIENST ZUM ERNTEDANKFEST
Weimar, So. 30.09.18
10:00 Uhr bis 11:00 Uhr
Sep 30 WEIMARER ORGELSOMMER
Weimar, So. 30.09.18
18:00 Uhr bis 19:00 Uhr

 

Losung & Lehrtext

24.09.2018
Der HERR, dein Gott, wird dir Glück geben zu allen Werken deiner Hände. Gott ist’s, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.
5.Mose 30,9 Philipper 2,13

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