Lutherdekade 2008 - 2017 / Jahresthema 2012 Reformation und Musik
(27.06.2012) — KK Weimar
Den im Jahr 2017 bevorstehenden 500. Jahrestag des Beginns der Reformation, symbolisiert durch den Thesenanschlag Martin Luthers 1517, wollen die Stadt Weimar und die Evangelisch- Lutherische Kirche in Weimar gemeinsam langfristig vorbereiten.
In Weimar hat das Werk Luthers eine beständige Wirkung entfaltet: auf die Musik von Johann Sebastian Bach wie auf das Sozialwerk eines Johannes Daniel Falk, ebenso auf die Theologie eines Johann Gottfried Herder bis hin zu der des Pfarrers Paul Schneider, der 1939 im KZ Buchenwald ermordet wurde.
Der Schwerpunkt im Jahr 2012 liegt auf der Musik von Johann Sebastian Bach, der von 1708 bis 1717 in Weimar als Hoforganist und später Konzertmeister gewirkt hat. Um auf die anhaltende reformatorische Wirkung in Weimar vom 16. bis ins 21. Jahrhundert aufmerksam zu machen, finden bis zum Jubiläum 2017 jährlich um den 25. Oktober Veranstaltungen statt.
Dieser Tag nimmt direkten Bezug auf die vier Predigten, die Lu- ther vom 24. bis 26. Oktober 1522 in der Weimarer Schloss- und in der Stadtkirche gehalten hat. Aus ihnen ging 1523 die Schrift "Von weltlicher Obrigkeit wie weit man ihr Gehorsam schuldig sei" hervor, die als "Lehre von den zwei Reichen" bis heute das protestantische Verständnis über das Verhältnis von Glaube und Politik bestimmt.
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Aktuelles
- Ensemble Hofmusik spielt Symphonisches der Weimarer Klassik
- Festwochenende zum Jubiläumsjahr "Johannes Falk 2013"
- Johannes Kleinjung eröffnet an Pfingsten den Weimarer Orgelsommer
Kalender
| Mai 25 |
Auf den Spuren von Johannes Falk Weimar, Sa. 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr Treffpunkt: Tourist-Information Weimar, Markt 10 |
| Mai 25 |
"...dem Volk und den Musen treu" - Johannes Daniel Falk in Weimar Weimar, Sa. 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr Goethe- und Schiller-Archiv, Hans-Wahl-Str. 4 |
| Mai 25 |
Weimarer Symphonik um Johannes Falk Weimar, Sa. 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr Stadtkirche St. Peter und Paul |
Losung & Lehrtext
| 23.05.2013 | |
| Alles Fleisch ist Gras, und alle seine Güte ist wie eine Blume auf dem Felde. Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, aber das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich. | Christus spricht: Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte vergehen nicht. |
| Jesaja 40,6.8 | Lukas 21,33 |
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