Blankenhain

Die Kirchengemeinde Blankenhain gehört zum Kirchspiel Blankenhain I.

Kalender

Hier finden Sie die Termine aller acht Orte des Kirchspiels Blankenhain I wie Gottesdienste, Konzerte und sonstige Veranstaltungen, zu denen Sie sehr herzlich eingeladen sind. Wir freuen uns über Ihren Besuch!

 

Pfarramt Blankenhain I

1252 erstmals urkundlich erwähnt, erhielt Blankenhain um 1350 das Stadtrecht.
1366 existierte bereits ein Pfarrei mit Ludwig von Urbech als Geistlichen.
1525 wurde in Blankenhain die Reformation eingeführt und
1527 mit dem ersten evangelischen Geistlichen Johannes Reimann besetzt.
Reimann war mit Melanchthon befreundet und wurde von ihm und Luther persönlich nach Blankenhain entsandt.
1529 fand in Blankenhain schon eine Kirchenvisitation statt - es war überhaupt erst die zweite nachreformatorische in Kursachsen.
1579 wurde Blankenhain Superintendentur für 45 Kirchgemeinden von Wandersleben bis Neckeroda und Kranichfeld bis Ramsla - 1952 wurde sie aufgelöst.

Stadtkirche St. Severi

Die Blankenhainer Stadtkirche St. Severi trägt das Siegel
"Verlässlich geöffnete Kirche".
Täglich von 8:00-18:00 Uhr (im Sommer auch länger) steht sie allen Besuchern zu stiller Andacht offen. 
Gottesdienst feiern wir jeden Sonntag um 10:00 Uhr.

1481- 97 ist die neue Stadtkirche St. Severi als spätgotische Hallenkirche mit einem sehr hohen Triumphbogen unter der Herrschaft des Grafen Carl von Gleichen erbaut worden.
Sie steht auf der damals höchsten Erhebung des mittelalterlichen Blankenhain und war von einem Friedhof umgeben. Wohl wegen dieser exponierten Lage überstand sie alle sieben verheerenden Stadtbrände seit ihrem Bau völlig unbeschadet.
1926 kippte die sehr schlanke und nadelspitz auslaufende Turmhaube nach einem Blitzeinschlag bedrohlich zur Seite und musste durch eine neue, jetzt erheblich voluminösere und bis auf 43 Meter aufragende, ersetzt werden.

Erhalten ist ein in unserer Gegend seltener Rokoko-Grabstein der Familie Gottschalk, und das Grabmal des o.g. Grafen Ludwig von Gleichen-Blankenhain und seiner Frau aus dem Geschlecht der Reußen sowie des Grafensohnes Gottfried von Hatzfeld, der 1689 einjährig starb.

1782 erhielt die Kirche eine neue, für die damalige Zeit sehr große Orgel vom Thüringer Orgelbaumeister Schulze aus Paulinzella. Von jener Orgel ist heute nur noch der barocke Holz-Prospekt zu sehen. Hinter diesen baute 1908 die Orgelbauanstalt Furtwängler & Hammer aus Hannover ein 27 Register großes pneumatisches Orgelwerk. 2008 wurde die Orgel zu ihrem 100. Geburtstag von der Bautzener Orgelbaufirma Hermann Eule umfassend restauriert.
Im selben Jahr wurde die Kirche (außer dem Altarraum) neu ausgemalt - allerdings ohne die ausgesprochen gelungene Farbgebung aus dem Jahr 1981 von Restaurator Horst Jährling (Weimar) zu verändern. Seit jenem Jahr erst hängt auch das große Kruzifix (eine Schnitzarbeit aus dem 16. Jahrhundert) über dem Altar.

Die wunderschönen Glasfenster stiftete 1886 die damalige Inhaberin von "Weimar Porzellan" hier in Blankenhain Elise Fasold.

Die drei Stahlglocken wurden 1922 neu gegossen; zwei von den drei alten wurden 1917 zu "Kriegsopfern” und eingeschmolzen.
Die kleinste - 1801 gegossen - blieb erhalten und hängt heute in der katholischen "Nonnenkirche" (St. Annen) in Blankenhain. Die Kirche wurde 1506-07 erbaut und 1969 von der evangelischen an die katholische Gemeinde verkauft, von dieser "entkernt" und 1970-71 dem Zeitgeist entsprechend modernistisch in kühler Schlichtheit neu ausgestaltet.

 

 

Fotogalerie

Blankenhain, Pfarrgarten mit Pfarrhaus und St. Severi Blankenhain St. Severi und Pfarrhaus St.Severi, Ostansicht vor 1926 St. Severi, Postkarte ca. 1900 St. Severi, Altar vor 1930 St. Severi, Blick zum Altar 2011 St. Severi, Blick durch die Kirche St. Severi, Kirchenschiff St. Severi, Kruzifix um 1500 St. Severi, Orgel St. Severi, Orgel mit allen Pfeifen St. Severi, Sakramentsschrein von 1414 oder 1441 St. Severi, Rokoko-Grabmal der Familie Gottschalk St. Severi, Grabstein von Gleichen-Blankenhain St. Severi, Grabstein von Hatzfeld St. Severi, Bischofsfenster aus der vorherigen Kirche St. Severi, Lutherrose Bleiglasfenster Auferstandener (Bleiglasfenster) St. Severi, Orgelweihe 2008 St. Severi, Diarama St. Severi, Totengedenken St. Severi, Renovierung 2007, Putzarbeiten St. Severi, Renovierung 2008, die Malermeister Locke sen. & jun. St. Severi, Renovierung 2007, Kirchenschiff St. Severi, Renovierung 2007, Säuleneinbau

 

Gemeindesuche


 

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Kirchentag auf dem Weg

zum Artikel: Herder-Förderpreis: Glaube und Erfahrung. Christlicher Glaube ist erfahrbar

 

Aktuelles

 

Apr 20 Forum am Vormittag
Weimar, Mi. 20.04.16
10:00 Uhr
bis 20.04.15
12:00 Uhr
Jun 25 KONZERT AN DER LISZT-ORGEL
Weimar, Sa. 25.06.16
20:00 Uhr
Jun 26 August-Ludwig-Gedenken
Hochdorf, So. 26.06.16
14:00 Uhr bis 16:30 Uhr
Jun 26 Johannisfest am 26. Juni in Wallichen
Wallichen, So. 26.06.16
14:30 Uhr
Jun 26 WEIMARER ORGELSOMMER
Weimar, So. 26.06.16
18:00 Uhr

 

Losung & Lehrtext

25.06.2016
Die Gnade des HERRN währt von Ewigkeit zu Ewigkeit über denen, die ihn fürchten, und seine Gerechtigkeit auf Kindeskind bei denen, die seinen Bund halten. Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.
Psalm 103,17-18 Hebräer 13,8

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