Gaberndorf

Kirchengemeinde Gaberndorf

Pfarrerin Karin Krapp
Moskauer Str. 1a
99427 Weimar

T (0172) 97 20 127
T (03643) 777 341




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Kirche St. Albanus

Die heutige in ihrer Anlage spätgotische Kirche steht an Stelle einer 1368 erwähnten, dem heiligen Alban geweihten Kirche. In die Bauzeit zurück gehen lediglich einige Details des Turmes, wie das rippenlose Kreuzgewölbe im Erdgeschoß und ein Teil der Fenster. Über dem Turm erhebt sich der aus dem 18. Jahrhundert stammende Helm in Form einer achteckigen Schweifkuppel, die in einen hohen geraden Helm übergeht. Innen erinnert nur noch wenig an die Ausstattung der vergangenen Jahrhunderte. Die ehemalige Holztonnendecke, der Altar mit eingebauter Kanzel, die dritte Empore und eine recht umfangreiche Orgel wurden während dringend notwendiger Arbeiten zur Erhaltung des Gebäudes in den 60iger Jahren entfernt und gingen verloren. Der Eingang an der Südseite, die flache Decke und die Sitzbänke wurden in dieser Zeit um- bzw. eingebaut.

Der heutige Altar besteht aus einer Gedenktafel, einem Gemälde aus der Zeit um 1560. Dargestellt ist die Kreuzigung Christi, die Auferstehung, der Stifter (evtl. der ehemalige Pfarrer Hofmann) und dessen Sohn. Das Bild wird der Cranach-Schule in der Art des Peter Gottland zugeschrieben. Auf der Empore befindet sich ein Holzkreuz der Renaissancezeit mit Resten einer ehemals sehr schönen Farbfassung und Malerei.
1986 bis 1987 wurde der Kirchenraum von Weimarer Bauplastiker und Restaurator Gero von Stuckard neu gestaltet. Die Gestaltungskonzeption beinhaltete nun Folgendes: Das Epitaphbildnis bildet die Mitte des Altarbereiches. Es wird durch eine mehrfarbig gestaltete Rahmung noch einmal herausgehoben. Es stellt als Mitte die Kreuzigung Jesu dar, links Jesu Taufe, rechts seine Auferstehung. Das Christozentrische - der "Neue Bund" - sollte auch in der weiteren Gestaltung des Altarraumes deutlich werden. Neben dem Altar (priesterliches Amt) schuf Stuckrad ein Pult in Stelenform (prophetisches Amt) und einen "Pfarrstuhl" (poimenisches Amt).
Weitere plastische Elemente befinden sich an den sichtbaren Enden der Ankereisen. So sind am oberen Rollen (Thora-/Schriftrollen, den "Alten Bund " symbolisierend) zu finden und weitere Elemente am unteren, an den Wänden, der Decke und in einer Nische. Die "Hölzchen" im Wandbereich der Apsis symbolisieren zusammen mit dem übrigen Altarbereich das "Allgemeine Priestertum aller Gläubigen".

Die Gemeinde trifft sich im zweiwöchigen Rhythmus jeweils 11.00 Uhr zu den Gottesdiensten.

 

 

Fotogalerie

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Aktuelles

 

Aug 20 Tiefurter Montagsmusiken
Tiefurt, Mo. 20.08.18
18:00 Uhr bis 18:45 Uhr
Aug 22 ORGELMUSIK VON FRANZ LISZT
Denstedt, Mi. 22.08.18
20:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Aug 26 13. Sonntag nach Trinitatis
Weimar, So. 26.08.18
11:30 Uhr
Aug 26 WEIMARER ORGELSOMMER
Weimar, So. 26.08.18
18:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Aug 27 Tiefurter Montagsmusiken
Tiefurt, Mo. 27.08.18
18:00 Uhr bis 18:45 Uhr

 

Losung & Lehrtext

20.08.2018
Der HERR hatte sie fröhlich gemacht. Sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen.
Esra 6,22 Apostelgeschichte 2,46

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