14.08.2026
Herdergeburtstag 2026 Kirche und Diakonie in Weimar laden am 25. August zu Festakt mit Verleihung des Herderförderpreises und Empfang

Weimar, 13. August 2026 – Kirche und Diakonie in Weimar laden am Dienstag, 25. August 2026, um 17 Uhr, zum festlichen Empfang anlässlich des Herdergeburtstags. In der Stadtkirche St. Peter und Paul (Herderkirche) findet ein Festakt statt. Anschließend sind die Gäste auf dem Herderplatz zu Begegnungen und Austausch bei Musik und einem fliegen Buffet geladen. Johann Gottfried Herder (1744-1803), Theologe, Dichter, Übersetzer, und Philosoph war Generalsuperintendent in Weimar. 
Ihm zu Ehren findet seit mehr als zehn Jahren der Geburtstagsempfang am 25. August statt.   

FESTAKT in der Herderkirche 

Nach Begrüßung von Dr. Constance Hartung, Superintendentin des Kirchenkreises Weimar-Apolda, folgen Grußworte von Peter Kleine, Oberbürgermeister Stadt Weimar und Dr. Thadäus Rudolf König, Präsident des Thüringer Landtags. 

Die Festrede mit Titel: „Was bedeutet Menschlichkeit? Herder als Gesprächspartner moderner Diakonie.“ hält Friedrich Kramer, Landesbischof der Evangelischen Kirche

in Mitteldeutschland. Anschließend folgt die Verleihung des Herderförderpreises mit Laudatio von Prof. Dr. Klaus Dicke, Politikwissenschaftler und Rektor a.D. der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Wann:                 Dienstag, 25. August 2026, 17:00 Uhr 

Wo:                       Stadtkirche St. Peter und Paul (Herderkirche) zu Weimar

Info:                      Evang.-Luth. Kirchenkreis Weimar-Apolda, Telefon: 03643 805840, Herderplatz 8, 99423 Weimar

„Humanität ist der Zweck der Menschennatur“ - Menschlichkeit war für Johann Gottfried Herder keine abstrakte Idee, sondern eine Aufgabe. Sie wächst dort, wo Menschen einander mit Würde, 
Mitgefühl und Verantwortung begegnen. Bildung des Herzens und Achtung vor der Einzigartigkeit jedes Menschen bilden das Fundament seines Denkens.
Gerade darin erweist sich Herder als überraschend aktueller Gesprächspartner moderner Diakonie. Sein Verständnis von Menschlichkeit lädt dazu ein, 
den diakonischen Auftrag nicht nur als Hilfeleistung, sondern als Ausdruck einer Kultur der Mitmenschlichkeit zu verstehen – einer Haltung, die den Menschen in seiner ganzen Würde in den Mittelpunkt stellt.