Patenamt

Der Begriff "Pate" kommt vom lateinischen "pater", das heißt Vater.

In den ersten Gemeinden war der Pate derjenige, der für die Erwachsenen bürgte, die sich taufen lassen wollten. Da die Christen verfolgt wurden, war es wichtig, zu wissen, wie glaubwürdig der Täufling war. Darum musste ein Pate bürgen und die Taufe bezeugen.

Mit der Kindertaufe bekamen Paten eine neue Bedeutung. Bis ins 19. Jahrhundert fiel den Paten im Todesfall der Eltern die Sorgepflicht für ihre Taufkinder zu. Das ist inzwischen nicht mehr der Fall.

Doch aktuell bleibt: Die Taufpaten bekennen - gemeinsam mit den Eltern und stellvertretend für den Täufling - ihren christlichen Glauben. Sie sollen das Patenkind auf seinem Lebens- und Glaubensweg begleiten und die Eltern bei der Erziehung unterstützen.

Auch wenn Paten heute oft weit weg vom Patenkind leben: wichtig ist nicht der häufige, sondern der herzliche Kontakt. Besonders in der Pubertät und anderen Sinn- und Lebenskrisen werden Patenonkel und Patentanten wichtig.

Wer Pate werden will, muss konfirmiert sein und Mitglied in einer christlichen Kirche. (Genauer in einer Kirche, die zur Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen, der ACK gehört.)



 


 

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zum Artikel: Herder-Förderpreis: Glaube und Erfahrung. Christlicher Glaube ist erfahrbar

 

Aktuelles

 

Jun 22 SOMMERKONZERT DER JAKOB SINGERS
Weimar, Fr. 22.06.18
19:30 Uhr bis 21:00 Uhr
Jun 22 KLÄNGE DES AUGENBLICKS
Kromsdorf, Fr. 22.06.18
20:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Jun 23 EXAMENSKONZERT
Weimar, Sa. 23.06.18
16:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Jun 23 KINDERMUSICAL
Weimar, Sa. 23.06.18
18:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Jun 24 4. Sonntag nach Trinitatis
Weimar, So. 24.06.18
11:30 Uhr

 

Losung & Lehrtext

21.06.2018
HERR Zebaoth, wohl dem Menschen, der sich auf dich verlässt! Wo keine Hoffnung war, hat Abraham auf Hoffnung hin geglaubt.
Psalm 84,13 Römer 4,18

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