Patenamt

Der Begriff "Pate" kommt vom lateinischen "pater", das heißt Vater.

In den ersten Gemeinden war der Pate derjenige, der für die Erwachsenen bürgte, die sich taufen lassen wollten. Da die Christen verfolgt wurden, war es wichtig, zu wissen, wie glaubwürdig der Täufling war. Darum musste ein Pate bürgen und die Taufe bezeugen.

Mit der Kindertaufe bekamen Paten eine neue Bedeutung. Bis ins 19. Jahrhundert fiel den Paten im Todesfall der Eltern die Sorgepflicht für ihre Taufkinder zu. Das ist inzwischen nicht mehr der Fall.

Doch aktuell bleibt: Die Taufpaten bekennen - gemeinsam mit den Eltern und stellvertretend für den Täufling - ihren christlichen Glauben. Sie sollen das Patenkind auf seinem Lebens- und Glaubensweg begleiten und die Eltern bei der Erziehung unterstützen.

Auch wenn Paten heute oft weit weg vom Patenkind leben: wichtig ist nicht der häufige, sondern der herzliche Kontakt. Besonders in der Pubertät und anderen Sinn- und Lebenskrisen werden Patenonkel und Patentanten wichtig.

Wer Pate werden will, muss konfirmiert sein und Mitglied in einer christlichen Kirche. (Genauer in einer Kirche, die zur Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen, der ACK gehört.)



 


 

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Reformationsjubiläum

zum Artikel: Herder-Förderpreis: Glaube und Erfahrung. Christlicher Glaube ist erfahrbar

 

Aktuelles

 

Apr 13 Ketzer, Spalter, Glaubenslehrer - Luther aus katholischer Sicht
Eisenach, Do. 13.04.17
10:00 Uhr
bis 30.12.18
17:00 Uhr
Nov 3 AUSSTELLUNG
Weimar, Fr. 03.11.17
bis 25.11.17
Nov 14 „Bekenntniszeichen" - Die Junge Gemeinde in der DDR im Spannungsfeld zwischen Staat und Kirche
Erfurt, Di. 14.11.17
08:00 Uhr
bis 04.12.17
21:00 Uhr
Nov 21 „Was bleibt vom Reformationsjahr 2017?“ - AEU-Unternehmergespräch
Erfurt, Di. 21.11.17
19:00 Uhr bis 21:30 Uhr
Nov 24 ORCHESTERKONZERT
Weimar, Fr. 24.11.17
19:30 Uhr bis 21:00 Uhr

 

Losung & Lehrtext

18.11.2017
Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell. Jesus Christus hat sich selbst für uns gegeben, damit er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das eifrig wäre zu guten Werken.
Jesaja 9,1 Titus 2,14

© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine www.ebu.de.
Weitere Informationen finden sie hier. Herrnhuter Losungen