Heiliger Abend

Weihnachten, die "geweihte Nacht" ist das Fest der Geburt Jesu Christi. Es beginnt am 24. Dezember mit dem Heiligen Abend und wird am 25. und 26. Dezember gefeiert. Die ersten Christen feiern allerdings zunächst eher einen anderen Tag: Das Tauffest Christi zu Epiphanias, der "Erscheinung des Herrn" am 6. Januar. Erst im 4. Jahrhundert nimmt das Christfest am 24. Dezember an Bedeutung zu.

Für die Menschen der Bibel war der Geburtstag nicht wichtig, darum findet sich auch keine Angabe über den genauen Tag der Geburt Jesu. Das Fest wurde auf einen Termin gelegt, der in der Antike als Geburtstag des "Sol invictus" gilt, des "unbesiegten Sonnengottes". Auch die Wintersonnenwende der Germanen fällt auf diesen Tag. Will sagen: Christus ist derjenige, der die Zeitenwende bringt. Er ist die Sonne und das Licht der Welt.

Heute feiern selbst Nichtchristen gerne Weihnachten. Heilig Abend ist das Fest der Kindheit und der Kinder. Auch jenseits von Konsum und Kommerz spiegelt diese Nacht offenbar die Sehnsucht nach einer heilen Welt. Doch das Christkind ist in eine unheile Welt geboren worden - in einer Krippe, armselig und ausgestoßen. Daran erinnern jedes Jahr die Krippenspiele und Christvespern: Gerade reich beschenkt, die Armen nicht zu vergessen.



 


 

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Reformationsjubiläum

zum Artikel: Herder-Förderpreis: Glaube und Erfahrung. Christlicher Glaube ist erfahrbar

 

Aktuelles

 

Apr 13 Ketzer, Spalter, Glaubenslehrer - Luther aus katholischer Sicht
Eisenach, Do. 13.04.17
10:00 Uhr
bis 30.12.18
17:00 Uhr
Nov 3 AUSSTELLUNG
Weimar, Fr. 03.11.17
bis 25.11.17
Nov 14 „Bekenntniszeichen" - Die Junge Gemeinde in der DDR im Spannungsfeld zwischen Staat und Kirche
Erfurt, Di. 14.11.17
08:00 Uhr
bis 04.12.17
21:00 Uhr
Nov 21 „Was bleibt vom Reformationsjahr 2017?“ - AEU-Unternehmergespräch
Erfurt, Di. 21.11.17
19:00 Uhr bis 21:30 Uhr
Nov 24 ORCHESTERKONZERT
Weimar, Fr. 24.11.17
19:30 Uhr bis 21:00 Uhr

 

Losung & Lehrtext

19.11.2017
Der HERR, dein Gott, hat dich gesegnet in allen Werken deiner Hände. So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
5.Mose 2,7 1.Korinther 3,7

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