Bad Berka

Zur Kirchengemeinde gehört die Stadt Bad Berka und die Orte Bergern, Hetschburg und Tiefengruben.

Pfarrer Ulrich-Matthias Spengler
Pfarrgasse 1
99438-Bad Berka

T (036458) 4 19 93
F (036458) 3 18 22



www.ev-kirche-bad-berka.de

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St. Marienkirche

Die erste urkundliche Erwähnung unserer heutigen Kleinstadt Bad Berka im mittleren Ilmtal stammt aus dem Jahre 1119. 1906 legte man bei Schachtarbeiten im Gelände des heutigen Liebfrauenweges die Grundmauern einer romanischen Kapelle frei. Die Flurbezeichnung "Liebfrauenweg" erinnert noch heute an den Namen jener kleinen Kapelle.

Schon immer bedrohte die plötzlich über die Ufer tretende Ilm das bewohnte Gebiet. Vielleicht wurde aus diesem Grund im Jahr 1240 bei der Klostergründung unter Dietrich dem Älteren, dem Grafen von Berka, der erhöhte Standort der heutigen "Kircheninsel" gewählt. Pfarr- und Klosterkirche waren der Jungfrau Maria geweiht.
1608 vernichtete ein großer Brand unsere Stadt. Auch die Kirche mit Pfarrhaus und Schule wurden ein Raub der Flammen. 1727 begann man unter Förderung durch Herzog Ernst August von Sachsen-Weimar, den Kirchturm wieder aufzubauen. 
Am 1. November 1731 feierte die damalige Gemeinde das erste Knopffest des neu erstandenen Kirchturmes. Auf seiner Spitze wurde als Wetterfahne ein Hirsch montiert, zum Zeichen, dass Berka mitten im Jagdgebiet der Weimarer Herzöge lag.
Nur acht Jahre später begann die Kirchengemeinde, auf den Grundmauern der alten gotischen Klosterkirche den einheitlichen stattlichen Barockbau zu errichten. Dabei kamen einige der noch erhaltenen Außenwände zur Verwendung. So sehen wir an der Ostwand noch heute einen gotischen Spitzbogen. Auch die Sandsteinwände am Hintereingang weisen auf eine ältere baugeschichtliche Epoche hin. 1741 wurde diese neue Kirche in ihrer barocken Gestalt der St. Marienkirchgemeinde Berka zur gottesdienstlichen Nutzung übergeben. Die letzte Innensanierung erfolgte 1989 unter der Beratung des Weimarer Restaurators Horst Jährling.
Nach Wiederaufbau der durch zahlreiche Brände zerstörten Kirche wurde 1742/43 auch eine neue Orgel eingebaut. Die Disposition für diese Orgel erstellte Johann Sebastian Bach, damals bereits Thomaskantor in Leipzig. Gebaut wurde sie vom "Hoforgelmacher" Heinrich Nicolaus Trebs aus Weimar. Die Orgel fand auf der zweiten Empore der Westseite Aufstellung. Eine einschneidende Veränderung erfährt die Orgel 1922/23: Der Orgelbauer Böttcher aus Weimar stellt das Instrument vom mechanischen auf das pneumatische Prinzip um, verändert grundlegend die Disposition und stellt das Instrument auf der ersten Empore auf. Im Dezember 1988 erfolgt der Abriss der alten Orgel, und im Mai 1991 wird die, von der Fa. Böhm aus Gotha neu gebaute Orgel für ihren Dienst geweiht. Sie verfügt auf Hauptwerk, Oberwerk und Pedal über 26 Register mit 1 859 Pfeifen und ist wieder mit dem mechanischen Prinzip ausgerüstet. Aus dem alten Instrument wurde nur der weitgehend originale Prospekt von 1743 übernommen.
 


 

Fotogalerie

St. Marien in Bad Berka Bad Berka, Turm von St. Marien Altarraum Luther-Fenster, gestiftet 1899 von Herrn Mirus (geb. in Bad Berka) aus Weimar Lutherfenster, Detail Kanzelaufbau, 1739 von Hofbildhauer Böhme gestaltet Böhm-Orgel Böhm-Orgel, 1991 bad-berka-Relief.jpg Taufstein

 

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Reformationsjubiläum

zum Artikel: Herder-Förderpreis: Glaube und Erfahrung. Christlicher Glaube ist erfahrbar

 

Aktuelles

 

Dez 4 Adventsliedersingen
Weimar, Mo. 04.12.17
17:00 Uhr
bis 22.12.17
17:30 Uhr
Dez 15 Gospel-Adventskonzert
Weimar, Fr. 15.12.17
19:30 Uhr
Dez 16 Musikalische Vesper zum 3. Advent
Weimar, Sa. 16.12.17
17:00 Uhr
Dez 16 Bach: "MAGNIFICAT" & "WEIHNACHTSORATORIUM"
Naumburg, Sa. 16.12.17
18:00 Uhr bis 19:45 Uhr
Dez 16 Oratorienkonzert
Weimar, Sa. 16.12.17
19:30 Uhr bis 21:00 Uhr

 

Losung & Lehrtext

15.12.2017
Fürchte dich nicht, denn du sollst nicht zuschanden werden. Durch den Glauben verließ Mose Ägypten und fürchtete nicht den Zorn des Königs; denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
Jesaja 54,4 Hebräer 11,27

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