Taubach

Taubach gehört zu dem Kirchspiel Mellingen-Umpferstedt und zählt ca. 300 Mitglieder.
Die Kirche ist außerhalb der regelmäßig gefeierten Gottesdienste geschlossen.
Die Taubacher Frauen treffen sich monatlich zum Frauenkreis. Es gibt einen Posaunenchor, der wöchentlich zu Proben einlädt.
Alle Termine und Veranstaltungen findet man im Gemeindebrief des Evang.-Luth. Kirchspiels Mellingen-Umpferstedt.

Pastorin Johanna Oberthür
Kirchgasse 63
99441 Mellingen T (036453) 80 209
F (036453) 82 144




Ansprechpartner für die Kirchengemeinde Taubach:

Frau Eisenberg, T (036453) 80 236

KulturZeit in St. Ursula (Taubacher Kirche) 

 

St. Ursula

Die früheste Nachricht von einem Gotteshaus überliefert Pfarrer mag. Georgius, der das Seelsorgeamt im Ort von 1595 bis 1650 innehatte. Er berichtet von einem "Schwibbogen" in der Kirche mit der Jahreszahl 1462 und auch, dass die Kirche "auf St. Ursula dedieziert worden" sei. Später Kirchbucheintragungen weisen auf einen Kirchturmbau von 1600. Rund 100 Jahre später wurde wegen Baufälligkeit erneut renoviert. 1705 erhielt die Kirche eine Orgel von Meister Trebs, die Johann Sebastian Bach selbst abnahm. Deutschlands größter Kirchenmusiker erhielt dafür ganze 16 Groschen, wie das Taubacher Kirchenbuch von 1581 bis 1741 im Pfarrarchiv von Mellingen zu berichten weiß. Auch dieser Kirchenbau hatte Mängel. 1820 hat "Goethes Baumeister" Coudray Grund- und Aufriss für eine neue Kirche gezeichnet. Sein Plan diente 1848 als Grundlage für den fast vollständigen Neubau. Damals entstand eine neuromanische, keine klassizistische Kirche mehr, und die Kirche wird heute als "frühes Beispiel denkmalpflegerischer Aktivität" gewertet. Sie stellt eine große Halle dar mit Westturm und östlicher Rundapsis, vier großen Rundbogenportalen in der Mitte der drei Seiten und der Apsis, großen Rundbogenfenstern und umlaufendem Rundbogenfries. Der alte Turm wurde in das westliche Langhaus einbezogen, im Obergeschoss sind seine romanischen Rundbogenfenster durch Backsteinmauerwerk ergänzt wurden. An der Westfassade erkennt der Betrachter die Vermauerung eines alten Rundbogens, daraus lässt sich schließen, dass der Bau ursprünglich eine Ostturmkirche mit dem Langhaus westlich der heutigen Kirche gewesen ist. Innen ist die Coudraysche Konzeption stark zu spüren, besonders durch die monumentale, gemauerte Kanzelwand. Bei einer Renovierung 1967 erhielt die Kirche zudem eine grau-matt-rote Fassung, sparsame Vergoldung und moderne Lampen und Altarleuchter, so dass der Raum feierlich, aber sehr nüchtern wirkt.
2011/2012 werden umfangreiche Sanierungsmaßnahmen am Kirchturm geleistet.
Taubach hatte seit 1739 vorübergehend ein Pfarramt und seit 1771 eigene Pfarrer im Ort. Zu ihnen gehörte in den Jahren 1891 bis 1897 der Thüringer Mundartdichter August Ludwig.
Quelle: Lebendige Steine - Stätten des Ewigen von Neubert und Harnisch




 

Fotogalerie

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Reformationsjubiläum

zum Artikel: Herder-Förderpreis: Glaube und Erfahrung. Christlicher Glaube ist erfahrbar

 

Aktuelles

 

Apr 22 Chorkonzert - Kulturzeit in St. Ursula
Weimar, So. 22.04.18
17:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Apr 29 CHORMUSIK IM GOTTESDIENST
Weimar, So. 29.04.18
10:00 Uhr bis 11:00 Uhr
Mai 8 Soiree - Kulturzeit in St. Ursula
Weimar, Di. 08.05.18
19:30 Uhr bis 21:00 Uhr
Mai 13 Exaudi
Weimar, So. 13.05.18
10:00 Uhr bis 11:00 Uhr
Mai 16 Forum am Vormittag
Weimar, Mi. 16.05.18
10:00 Uhr bis 12:00 Uhr

 

Losung & Lehrtext

21.04.2018
Stricke des Todes hatten mich umfangen, ich kam in Jammer und Not. Aber ich rief an den Namen des HERRN: Ach, HERR, errette mich! Die Jünger weckten Jesus auf und sprachen zu ihm: Meister, fragst du nichts danach, dass wir umkommen? Und er stand auf und bedrohte den Wind und sprach zu dem Meer: Schweig! Verstumme! Und der Wind legte sich und es ward eine große Stille.
Psalm 116,3.4 Markus 4,38-39

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