Feier zum Herdergeburtstag am 24. August in Weimar Festrede von Jan Philipp Reemtsma zu Herders Geschichtsproblem

Zu einem Empfang zum Herdergeburtstag laden Kirche und Diakonie in Weimar am kommenden Freitag (24. August) um 17 Uhr in der Herderkirche zu Weimar ein.

Im Mittelpunkt steht eine Festrede von Prof. Jan Philipp Reemtsma, Geschäftsführender Vorstand der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, zum Thema „Herders Problem mit der Geschichte – und das unsere“. Außerdem wird zum achten Mal der mit 2.000 Euro dotierte Herderförderpreis für Studierende verliehen. Grußworte halten Peter Kleine, Oberbürgermeister von Weimar, und Bodo Ramelow, Ministerpräsident des Freistaates Thüringen. Anschließend findet das Geburtstagsfest im Herdergarten mit Buffet und Musik statt. Der deutsche Dichter, Philosoph, Übersetzer und Theologe Johann Gottfried Herder wurde am 25. August 1744 geboren. Seit einigen Jahren wird sein Geburtstag in Weimar gefeiert. „Wir sind gespannt auf die Festrede von Jan Philipp Reemtsma über Herders Sichtweise“, sagt Superinten-dent Henrich Herbst. „Wie geht es aus mit uns und dieser Welt? Herder ist optimistisch. Er meint, dass wir Menschenkinder durch Bildung und Humanität weiterkommen zu ,Licht, Liebe und Leben‘. Aber er weiß auch, dass der Mensch ein ,Kind der Sorge’sein kann“, so Herbst. Musikalisch begleitet wird der Empfang von Kantor Johannes Kleinjung an der Orgel und dem Blechbläserensemble an der Herderkirche. Das Geburtstagsfest im Herdergarten begleiten Laura Adama (Vocal), Karl Epp (Gitarre) und Tillmann Steinhöfel (Kontrabass). Der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Weimar, die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Weimar, die Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein und das Sophien- und Hufeland Klinikum Weimar laden gemeinsam zum Herdergeburstag ein und haben gemeinsam den Herderförderpreis für Studierende gestiftet. Hintergrund: Der deutsche Theologe, Dichter, Philosoph und Übersetzer Johann Gottfried Herder wurde am 25. August 1744 geboren. Von 1776 bis zu seinem Tod im Jahr 1803 wirkte er als Generalsuperintendent in Weimar. Die evangelische Stadtkirche St. Peter und Paul gilt als eine der bedeutendsten Kirchen Thüringens und wird im Volksmund als „Herderkirche“ bezeichnet. Hier befindet sich auch die letzte Ruhestätte Herders. Seit 1999 gehört sie zum UNESCO Weltkulturerbe. Hinweis an die Redaktionen: Zur Verleihung des Herderförderpreises wird es am 24. August eine weitere Pressemitteilung geben. Bei Rückfragen: Henrich Herbst, 03643-804473