Herbsttagung des Weimarer Kirchenparlaments

Die Kreissynode des Kirchenkreises Weimar tagte am Samstag im Evangelischen Gemeindezentrum Weimar West.

Sie wurde mit dem Bericht des Superintendenten eröffnet. Superintendent Herbst dankte darin allen, die sich am zivilgesellschaftlichen Engagement gegen die geplanten Rechtsrockkonzerte in Mattstedt, Magdala und Apolda beteiligt haben. "Gerade im Blick auf den 80. Jahrestag der Reichspogromnacht am 9. November dürfen wir nicht nachlassen, in unserem Einsatz für Menschlichkeit."

Superintendent Herbst wies auf die Kirchenkreiskonferenzen, die ab 2019 stattfinden sollen, hin. Er sagte: "Wir wollen miteinander diskutieren und festlegen, welche Schwerpunkte wir künftig in unsere Arbeit setzen, welche neuen Ideen wir realisieren und welche alten wir beruhigt beiseitelegen können". Außerdem verabschiedeten die Kirchenparlamentarier den Jahreshaushalt des Kirchenkreises für 2019 in einem Umfang von ca. 6,7 Mio. Bestandteil des Haushaltsplanes ist auch der Stellenplan des Kirchenkreises. "Ich freue mich, dass wir 2019 den Stellenplan ohne Reduzierungen fortschreiben können", führte Henrich Herbst in seinem Bericht aus.

Die Mitglieder der Kreissynode informierten sich außerdem über die Verwendung der Baumittel im Kirchenkreis.

Rückfragen und Kontakt: Superintendent Henrich Herbst Tel. 03643-80 44 73